Fachzeitschrift

Die Zeitschrift "Themenzentrierte Interaktion - theme-centered interaction"  wird vom RCI - international herausgegeben und erscheint zweimal jährlich. Ab der Ausgabe I/2017 erscheinen die Hefte im Vandenhoeck & Ruprecht Verlag.,

Mitglieder des RCI erhalten die Zeitschrift automatisch kostenlos zugeschickt.
Die Artikel der aktuellen Hefte können Sie als Mitglied kostenlos downloaden. Bitte melden sie sich dazu bei uns in der Geschäftsstelle: office@ruth-cohn-institute.org

Nichtmitglieder können die Zeitschrift sowie einzelne Artikel kostenpflichtig beim Verlag bestellen:

Die Bestellung der Fachzeitschrift bis einschließlich 2016 erfolgt über den Psychosozial-Verlag.

Die Bestellung der Fachzeitschrift ab 2017 erfolgt direkt über die Verlagsgruppe Vandenhoeck & Ruprecht.


Die Zeitschrift enthält folgende Rubriken:

  • Themenschwerpunkt (wechselnd)
  • Theorie und Konzeption
  • Praxis 
  • Spezifisches
  • Zur Diskussion gestellt
  • Aufgelesenes 
  • Buchbesprechungen

Im Rahmen der Fachzeitschrift stellen sich TZI-Praktizierende der prüfenden und weiterführenden Reflexion. Anforderungen, die aus der Arbeit mit TZI erwachsen, werden gedanklich und theoretisch bearbeitet, um dadurch Anstöße für den Fortschritt mit TZI zu gewinnen. Praxisbeispiele aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschule, Schule, Kirche, Sozialpädagogik, Supervision und anderen Feldern werden zur Diskussion gestellt. Andere Konzepte und Methoden werden in Beziehung zur TZI reflektiert.

Themenschwerpunkte der nächsten Ausgaben 2020/2021

2/2020: Körper

Die TZI betrachtet den Menschen ganzheitlich als „psycho-biologische Einheit“. Körper, Geist und Seele sind gleich wichtig und untrennbar. Die Hilfsregel „Beachte die Körpersignale“ fordert uns auf, uns unsere körperliche Befindlichkeit bewusst zu machen und den Körper als Erkenntnisinstrument zu nutzen. In anderen Ansätzen, die in Beratung und Supervision genutzt werden, wie z. B. im Focussing, im Zürcher Ressourcenmodell oder in Achtsamkeitskursen, spielt die Wahrnehmung körperlicher Signale eine entscheidende Rolle. Gesellschaftlich gibt es einen erkennbaren Trend, dem eigenen Körper mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ist das eine heilsame Zuwendung zu sich selbst oder vielmehr eine Reaktion auf den gewachsenen Druck zur Selbstoptimierung?
Uns interessiert, welche Erfahrungen ihr in eurem Arbeitsumfeld – betrachtet aus der TZI-Perspektive – macht, wie ihr TZI mit Körperarbeit in verschiedenster Ausprägung (Feldenkrais, Tanz, Szenisches Spiel etc.) verbindet, wie und in welchen Kontexten ihr zur physischen Selbstwahrnehmung anregt, welche Rolle der Körperbezug in TZI-Ausbildungskursen spielt.

1/2021: TZI in Veränderungsprozessen

Die Arbeitswelt verändert sich in immer kürzeren Abständen. Es gibt mehr unsichere Arbeitsverhältnisse, Beschäftige müssen sich ständig neues Wissen aneignen, verstärkt ist Selbstorganisation der Arbeit gefragt. Die Digitalisierung beschleunigt Prozesse, ermöglicht stärkere Vernetzung, aber auch ständige Verfügbarkeit. Auch gesellschaftlich ist vieles im Umbruch: Werte wie Demokratie und Menschenrechte sind in einer globalisierten Welt nicht mehr unhinterfragte Grundlage unseres Zusammenlebens.  Andererseits deuten Bewegungen wie Fridays for Future auf eine neue Politisierung junger Menschen hin.  Ein Blick in diese Zukunft weckt Ängste, aber sie kann auch als Impuls für neue Entwicklungen in einer festgefahrenen gesellschaftlichen Situation genutzt werden. Wie stellen sich Menschen, die mit TZI arbeiten, diesen Veränderungen? Wie müssen wir die TZI weiterentwickeln, um darauf antworten zu können?
Beiträge an die Redaktion (lucia.hubig@web.de) bis zum 15.09.2020


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